Es gibt gute Gründe, die für den Erfolg von PROGRAMM sprächen. Unseres Erachtens hätte PROGRAMM deshalb beste Aussichten, sich in einem hart umkämpften Magazinmarkt zu behaupten – sowohl hinsichtlich der zu erwartenden Leserschaft, also der Auflage, als auch hinsichtlich realisierbarer Anzeigenerlöse. Trotzdem hat PROGRAMM ein Problem: Momentan gibt es das Magazin lediglich als Konzept und als Dummy. Beide sind in der Hoffnung entstanden, dass ein Verlag die Idee umsetzt und PROGRAMM an die Kioske bringt. 

Doch das Potential wurde nicht erkannt. Springer, Ringier, Burda, Jahreszeiten & Co. haben dankend abgelehnt. Überraschend ist das nicht. Im Gegenteil, die Absagen sind symptomatisch für die gegenwärtige Politik der Verlagshäuser. Keiner glaubt, mit Qualität punkten zu können, niemand wagt ambitionierte Projekte. Stattdessen legen sie die immergleichen „Erfolgsrezepte“ in immer neuen Varianten auf: TV Spielfilm, TV Movie, TV Today, TV 14, TV Neu, TV Digital, TV direkt, TV piccolino, TV 4x7, TV 4 Wochen, TV Guide, TV Top, TV Schlau ... 

Weil wir dennoch glauben, dass sich viele Leute für ein Magazin wie PROGRAMM  interessieren und es gerne lesen würden, ist PROGRAMM die einzige Zeitschrift auf der Welt, die man abonnieren kann, obwohl es sie noch gar nicht ist. 

Ein Abonnement ist ebenso Protest wie Bekenntnis: Protest gegen den Kleinmut der Verlage und Bekenntnis zu dem Wunsch, nicht mit Kopien von Kopien abgespeist zu werden. Und wer weiß: Mögen die Abonnements dafür sorgen, dass sich doch noch ein Verlag traut, PROGRAMM zu machen.

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Zwischenbilanz oder Abschlussbericht?

Mitte Juni 2009 haben wir die Abonnenten über den Stand der Dinge informiert. Den Bericht lesen Sie hier